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Von XITEC zu DRIVS: vom Engineering zur Antriebslieferung

Ein Ingenieurdienstleister entwickelt eine Lösung. DRIVS übernimmt zusätzlich die Verantwortung dafür, dass daraus ein serienfähiger Antrieb wird — und dass dieser zuverlässig geliefert wird.
7. September 2026 durch
Von XITEC zu DRIVS: vom Engineering zur Antriebslieferung
Mathias Mair

In der kundenspezifischen Antriebstechnik gibt es einen neuen Namen: DRIVS Systems GmbH.

DRIVS startet dabei nicht bei null. Das Unternehmen entsteht aus der XITEC Engineering GmbH heraus. Dort haben sich kundenspezifische Antriebssysteme vom einzelnen Entwicklungsprojekt zunehmend zu einer eigenen Disziplin entwickelt.

Dabei wurde eines deutlich: Wer einen kundenspezifischen Antrieb nicht nur entwickeln, sondern über Jahre in Serie liefern will, braucht andere Strukturen als ein klassischer Ingenieurdienstleister.

Wo eine Ingenieurdienstleistung an ihre Grenze kommt

XITEC ist Automatisierungsspezialist und Ingenieurdienstleister. Die Leistung ist Engineering: ein Konzept, eine Konstruktion, ein validierter Prototyp oder ein Dokumentationspaket.

Diese Arbeit kann sehr weit reichen. Trotzdem kommt irgendwann der Punkt, an dem eine Entwicklung übergeben wird und der Kunde die Industrialisierung und Beschaffung übernimmt.

Bei einem kundenspezifischen Antrieb beginnt dort ein wesentlicher Teil der Arbeit.

Ein geeigneter Fertigungspartner muss ausgewählt und qualifiziert werden. Zeichnungen und Toleranzen müssen in die Serie überführt, Muster bewertet, Bauteile freigegeben und Lieferketten aufgebaut werden. Qualität, Änderungen und Verfügbarkeit müssen anschließend über die gesamte Produktlebensdauer abgesichert werden.

Ein Unternehmen, das Engineering verkauft, muss diese Lieferkette nicht zwangsläufig selbst tragen.

Ein Unternehmen, das Antriebe liefert, schon.

Einen Schritt weiter: das Produkt, nicht die Zeichnung

DRIVS geht deshalb einen Schritt weiter.

Wir entwickeln nicht nur die Spezifikation eines Antriebs. Wir liefern den Antrieb.

Motor, Getriebe, Sensorik und Steuerelektronik – in der Regel BLDC-Motoren samt zugehöriger Ansteuerung – werden ausgehend von der Anwendung als Gesamtsystem betrachtet und aufeinander abgestimmt. Die Fertigung erfolgt nach definierter Spezifikation über ein qualifiziertes Partnernetzwerk. DRIVS übernimmt die technische Abstimmung, Industrialisierung, Qualitätsfreigabe und anschließende Serienbelieferung.

Für den Kunden bedeutet das: Er erhält nicht nur eine Zeichnung und anschließend die Aufgabe, daraus selbst eine Lieferkette aufzubauen. Er erhält einen serienfähigen Antrieb und einen Ansprechpartner vom ersten Machbarkeitscheck bis zur laufenden Belieferung.

Das ist ein anderes Geschäftsmodell als der Verkauf von Ingenieurstunden. Dazu gehören Lieferantenauswahl und -qualifizierung, technische Änderungsführung, Qualitätssicherung, Serienlogistik und die Verantwortung für die gelieferte Ware über deren Produktlebensdauer.

Genau dafür wurde DRIVS geschaffen.

Was wir ändern

Kundenspezifische Antriebsentwicklung ist bei klassischen Herstellern häufig erst bei sehr hohen Stückzahlen wirtschaftlich interessant. Darunter bleibt deshalb oft nur der Griff in den Katalog.

Das funktioniert — aber es bedeutet fast immer einen Kompromiss. Der Motor ist größer als notwendig, das Getriebe nicht optimal übersetzt, das Geräusch höher, der Wirkungsgrad schlechter oder die Bauform bestimmt unnötig das gesamte Produktdesign. Besonders bei bürstenloser Antriebstechnik – Brushless Technology – fällt das ins Gewicht: Wicklung, Ansteuerung und Getriebeübersetzung entfalten ihr Potenzial erst, wenn sie auf die Anwendung ausgelegt sind.

Und ist das Produkt einmal entwickelt, lässt sich dieser Kompromiss später nur schwer korrigieren.

DRIVS verfolgt deshalb einen anderen Ansatz.

Wir verbinden Antriebsengineering in Österreich mit einem etablierten Fertigungsnetzwerk in Asien. Entwicklung, Spezifikation und Systemauslegung bleiben eng an der Anwendung. Gleichzeitig ermöglichen spezialisierte Fertigungspartner eine Kostenstruktur, mit der kundenspezifische Lösungen auch dort interessant werden können, wo traditionelle Antriebshersteller noch auf Standardkomponenten verweisen.

Das ist der Grund, warum es DRIVS gibt — und warum daraus ein eigenes Unternehmen geworden ist.

Was gleich bleibt

XITEC führt sein etabliertes Geschäft unverändert fort: Automatisierung, Engineering, 3D-Messtechnik und 3D-Druck.

Beide Unternehmen bleiben sich in ihrer Arbeitsweise sehr nahe.

Entwicklung beginnt bei der Anwendung — nicht beim Katalog.

Was sich unterscheidet, ist das Ergebnis.

XITEC liefert Engineering.
DRIVS liefert Antriebe.

Auch die Erfahrung und die Menschen hinter den bisherigen Antriebsprojekten bleiben dieselben. DRIVS schafft lediglich die Strukturen, um diese Projekte nicht nur technisch zu entwickeln, sondern anschließend auch langfristig als Serienprodukt begleiten und beliefern zu können.

Wenn Ihr Produkt einen Antrieb benötigt, den kein Katalog wirklich abdeckt, sprechen Sie mit uns.

Starten Sie mit einem Machbarkeitscheck. Sie erhalten eine technische Einschätzung von den Ingenieuren, die auch die spätere Lösung entwickeln und industrialisieren.

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